Orangen-Batterie

Orangenbatterie, Zitronenbatterie

Benötigt werden: 5 Orangen, 1 LED, Kabel sowie Zink- und Kupfernägel.

Die Orangen im Kreis drapieren und in jede Orange jeweils einen Kupfer-

und einen Zinknagel stecken.

Die Köpfchen der Zinknägel mit einem Stück Kupferdraht umwickeln und

jeweils mit dem Kupfernagel der Nachbarorange verbinden.

Zum Schluss ein Kabel vom Kupfernagel kommend mit dem langen

Beinchen der LED verbinden (Pluspol). Ein Kabel vom Zinknagel um

das kurze Beinchen der Leuchtdiode wickeln, anlöten oder mit etwas

Isolierband fixieren.

Jetzt die LED in der Mitte der Orangenlampe mit etwas Knete

feststecken – fertig!

 

Nach dem Versuch die Orangen keinesfalls mehr essen sondern

entsorgen, da sich durch die chemischen Reaktionen giftige

Verbindungen bilden!

 

Und für alle die auch noch wissen wollen, wie es funktioniert: Die

Zink- und Kupfernägel sind zwei verschiedene Metalle, die aus positiv

und negativ geladenen Teilchen bestehen. Im Zinknagel sind die

negativ geladenen Teilchen, genannt Elektronen, weniger stark gebunden

als im Kupfer. Sobald diese beiden Metalle durch ein Elektrolyt (in diesem

Fall die Fruchtsäure) miteinander verbunden sind, gibt der Zinknagel seine

Elektronen an das Kupfer ab. Diese Wanderung der Elektronen ist als

Stromfluss messbar – und durch die LED – auch sichtbar. Je mehr Batterien

du in Form von Orangen hintereinander schaltest, desto mehr Strom kannst

du erzeugen.